Über 1.550 Stunden im Jahr bescheint die Sonne die Stadt Frankfurt - das sind mehr Stunden als im Bundesdurchschnitt. Ein guter Grund, neben dem Biogas aus der Vergärung von Bioabfällen auch Sonne und Wind energetisch zu nutzen.
Seit Ende Juni 2011 fangen 1.006 Solarmodule auf dem Dach der Kompostanlage den Frankfurter Sonnenschein ein - und eine Kleinwindkraftanlage nutzt kräftige Böen. Ziel ist es, noch mehr Energie aus regenerativen Quellen in das Frankfurter Stromnetz einzuspeisen und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt zu leisten. 200.000 Kilowattstunden pro Jahr soll die neue Anlage erzeugen - das entspricht dem Stromverbrauch von 52 Vier-Personen-Haushalten. Die Windkraftanlage arbeitet mit innovativer Technik aus Deutschland und ist ebenfalls ein Beitrag zur Vermeidung von CO²-Emissionen in der Stadt.